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-1-
Kleine Tropfen berühren mein Gesicht
Und ich spüre, dass sie fühlen...!
Tragen still und leise ein Gedicht,
Um mein Gemüt zu kühlen.
Kühles Wasser trifft auf Tränen
Und der Regen spült sie fort!
Und es regnet Wassersträhnen
An diesem sonst so stillen Ort.


-C-
Es ist die Symphonie des Regens,
Getragen von kaltem Wind.
Milliarden Tropfen scheinen zu singen,
Wie das Leben dahinrinnt.
Viel Melancholie in ihrer Stimme,
Doch das Leben ist zu spüren!
Hinfortgewaschen scheint alles Schlimme
Und öffnet dem Geiste neue Türen!


-2-
Die Baumkronen beginnen zu neigen,
Unter wilden, starken Böen.
Ihre Blätter sind die Geigen,
Wie Oboen scheint das Holz zu Stöhn'.
Feuchte Luft dringt durch die Nüstern
Kühlt nun langsam auch von Innen.
In dem Wind erscheint ein Flüstern,
Das lange Gras, die Tänzerinnen.

-(C)-

-3-
Welke Rose, Trauerweide,
Vorher schon dem Tod geweiht.
Vorbei die Zeit das einer leide,
Der Regen bringt Lebendigkeit.
Im Sturme tanzen ihre Glieder.
Und wo sonst einsam jeder weint,
Klingen alte Trauerlieder,
Nun als Symphonie vereint.

-(C)-

 

Peter Schwanemann (20. Januar 2010)

Aktualisiert (Samstag, den 23. Januar 2010 um 17:44 Uhr)