Freitag, den 15. Januar 2010 um 22:52 Uhr | Author: Peter |
Ein kleiner Funke entflammt das Licht, Dann wabern Flammen durch die Luft, Die warmen Strahlen berühren's Gesicht, Und übertragen sanft den weichen Duft.
Ein Knistern durchzieht den Raum, Der plötzlich hoffnungsvoll erhellt, Das warme Leuchten, wie im Traum, Ein Wunsch, dass all dies lange hält.
Aber Feuer ist rau' Naturgewalt, Es lässt sich nur schwer lenken! Doch ohne wär' das Leben kalt, Kann uns so sehr viel schenken.
Ein Feuerspiel ist die wahr' Gefahr, Und scheint so allgegenwärtig, Doch gerade das macht das Leben wahr, Denn Menschen sind leichtfertig.
Mit einem Schlag mag dann verbrennen, Ein Schatz entstanden aus purem Mut, ist bald schon nicht mehr zu erkennen, wurd' dann zerstört durch heiße Glut.
Nur Asche ist's, was übrig bleibt, man selbst hat es beschwört. Kein Phoenix, der aus Asche steigt, Die Flammen ha'm's zerstört.
Nun dauert es noch einig' Zeit, bis endlich neues Leben sprießt, Dünger von Asche vorbereit', Und Regen der die Sprosse gießt.
Peter Schwanemann (15.01.2010)
Aktualisiert (Montag, den 08. Februar 2010 um 21:22 Uhr)